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Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH
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ZUKUNFT & HEIMAT - REVIERPARKS 2020

Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr

Die Neuausrichtung und Umgestaltung der Revierparks ist Teil der „Grünen Dekade“ der Metropolregion Ruhr. Ende 2017 wurde für den Regionalverband Ruhr (RVR) im Zuge des landesweiten Wettbewerbs „Grüne Infrastruktur NRW“ für das Integrierte Handlungskonzept „Zukunft und Heimat – Revierpark 2020“ eine Förderempfehlung in beachtlicher Höhe ausgesprochen. Diese soll nun dafür eingesetzt werden, die Parkanlagen der Revierparks zu zukunftsfähigen Freizeit- und Begegnungsorten zu entwickeln. Mit der Neugestaltung der Revierparks wird die Förderung zweier bedeutender Freiraumfunktionen angestrebt: Einerseits die Versorgung der Bevölkerung mit vielfältigen Freizeit-, Erholungs- und Naturraumangeboten innerhalb einer urban geprägten Städte-Landschaft und andererseits die Freiraumentwicklung zugunsten der ökologischen und klimatischen Verbesserung der Metropole Ruhr.

Darüber hinaus stehen die Revierparks für ein kostenfreies Freizeit- und Erholungsangebot, für eine soziale und grüne Infrastruktur sowie für gesunde Lebensbedingungen in der Region. Dies trägt zur Steigerung der Lebensqualität bei und hat einen positiven Einfluss auf die Metropole Ruhr als Standort zum Wohnen, Leben und Arbeiten. Die Revierparks sollen im Rahmen der Förderempfehlungen durch den integrativen und innovativen Umgang mit Natur, Freizeit und Teilhabe als multifunktionale Freiräume auf eine höhere Stufe gehoben werden, ganz neue Aufenthaltsqualitäten bieten und an regionaler Strahlkraft und Attraktivität gewinnen. So erhält beispielsweise jeder Park sein eigenes Parkprofil mit Schwerpunkten und durch neue Radwegeanbindungen werden die Revierparks an das regionale Radwegesystem angebunden. Abgerundet wird das Naturerlebnis durch neue Bepflanzungskonzepte, bei denen Wert auf die Verwendung heimischer Arten gelegt wird. Zusätzlich enthält das integrierte Handlungskonzept noch weitere Maßnahmen, welche über die Förderempfehlungen des Wettbewerbs „Grüne Infrastruktur NRW“ hinausgehen. Beispielsweise sollen Bildung und Lernen im Park fortan eine größere Rolle spielen: „Labore der Innovation“ bieten einer großen Zielgruppe auch als außerschulische Lernorte neue Erfahrungsfelder, in denen experimentiert und geforscht werden kann. „Die vielen Millionen Euro, die hier in die Revierparks fließen, sind eine tolle Chance für die Zukunft. Unser Ziel ist es, damit die Parks deutlich aufzuwerten, sie mit klimawandelresistenter Vegetation auszustatten und das Angebot so zu gestalten, dass sie sicherer werden und viel besser nutzbar sind“, sagt Jürgen Hecht, Geschäftsführer der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH (FMR). Anknüpfend an die ursprüngliche Idee der Revierparks als Orte der Begegnung, Bewegung, Erholung und Gesundheit werden die Revierparks 2020 durch die neuen Angebote, die zum Erleben, zur aktiven Teilhabe, zur sportlichen Betätigung und zum Lernen einladen, ergänzt. So erstrahlen die Parks zukünftig in neuem Glanz und tragen zur Lebensqualität der Menschen bei. 


„2018 stand ganz im Zeichen der Mitwirkung der Gremien und auch der Bürger vor Ort, der Feinplanung, der Antragskonkretisierung sowie der Ausschreibung der Maßnahmen. Denn alles, was jetzt gedacht wird, muss danach noch einmal in Anträgen konkretisiert werden“, so Hecht. Besagte Konkretisierung findet seit Anfang Januar in mehreren Arbeitsgruppen und Workshops mit den Akteuren der jeweiligen Parks vor Ort statt. Ziel ist es, die im Kern bereits feststehenden Maßnahmen so auszuarbeiten, dass sie auf die jeweiligen Parks vor Ort bestens abgestimmt sind. „Besonders wichtig ist es, auf ein schlüssiges Gesamtkonzept für jeden Park Wert zu legen, um es unter anderem zu ermöglichen, dass ein Park auch optimal und über einen möglichst langen Zeitraum des Jahres - etwa auch im Winter - nutzbar ist“, urteilt Hecht. Die Umsetzung der Maßnahmen soll dann zum Jahreswechsel 2019/2020 beginnen.